Bedarf für lutherisches Druckhaus

Schon in dem 1981 erschienenem „Solange es Tag ist“ mahnte Richard Tepper die lutherischen Kirchen an:

Zur Zeit Luthers kostete eine Bibel ein kleines Vermögen. Heute ist sie schon für ein paar Mark zu haben. Noch billiger ist Kleinschrifttum. Traktate mit evangelikaler Färbung sind leider vielfach unbrauchbar. Zwar wird das Heilswerk Christi, sein Kreuzestod und seine Auferstehung schriftgemäß und eindrucksvoll bezeugt, aber dann wird der Leser mit der Aufforderung, sich zu bekehren und sein Leben Jesus zu übergeben, doch allein gelassen. Lutherische Kirchen sollten darum den Druck und Vertrieb von geeigneten, und d. h. von lutherisch ausgerichteten Schriften stärker als bisher in Angriff nehmen. Nicht nur Pastoren als Theologische Fachleute, sondern auch erkenntnisreiche Gemeindeglieder könnten kurzgefaßte Texte erstellen, die bestimmte Fragen des Glaubens in unserer Zeit beantworten.

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