Die vier Welten

In der Bibel stehen auch Dinge von wundersamen Welten: die Himmel. Es werden Engelwesen erwähnt, unsichtbares, göttliches, irdisches.

Der Apostel Paulus schrieb davon, daß er einmal bis in den dritten Himmel sehen konnte. (2. Kor 12, 2-4)

Wenn wir hier anfangen zu zählen, dann zwingen wir unser irdisches Vorstellungengerüst zu stark auf. Die himmlischen Sphären dürften reicher sein, an Orte-Funktionalitäten und Zahl-Wirkungsweisen. Sie sind nicht einfach ein zweites Zeit-Raum-Kontinuum, so als ob es unser Universum zweimal gäbe. Dort sind multidimensionale Räume und ineinanderlaufende Zeitvektoren möglich. Und noch mehr, kaum vorstellbares, unvorstellbares, wundersames.

Unabhängig von himmlischen Orten und Dimensionen sind aber durch das biblische Erzählen vier Welten klarer trennbar bezeugt. Diese vier Welten sind:

a) das Bewußtsein
b) die Materie
c) der Christus
d) der Satan.

Jede dieser Welten ist durch bestimmte Faktoren ausgezeichnet. Was ich damit meine, möchte ich im Folgendem genauer beschreiben.

In jeder dieser vier Welten existieren Geschöpfe, herrschen Autoritäten, wirken Kräfte. Jede dieser vier Welten ist eine Umgebung.

Die Geschöpfe und Autoritäten sind Personen oder personenhaft und sind in ihrem Aktionsradius nicht auf eine Umgebung beschränkt.

Die erste Welt, die Welt des Bewußtseins, ist eine nicht-körperliche Welt. In ihr sind keine Körper, aber die Geister der Toten und andere Geister, gute und schlechte. Die Welt des Bewußtseins ist sehr groß. Die Geister sind besser gesagt die Geist-Kerne, die geistlichen Bauteile der Person. Eine Person, ein Mensch, besteht im grundwesenlichsten aus Materie und Geist. Der Geist-Kern oder Geist-Körper oder Geist des Menschen ist in der ersten Welt: der Welt des Bewußtseins.

Der zweite Teil des Menschen, der materielle Körper, der Körper-Körper, ist in der zweiten Welt, der Welt der Materie. Die materielle Welt, die wir meist als unser Universum bezeichnen und mit unseren körperlichen, materiellen Augen sehen können.

Die dritte Welt ist Jesus Christus selber. Das scheint sich etwas verblüffend anzuhören, aber er sagt selber: bleibt in mir. (Joh 15, 4) Natürlich ist Jesus Christus nicht nur eine Welt sondern auch eine Person. Aber er selber lädt uns ein, in seine Welt zu kommen. Natürlich ist Jesus Christus, die Person, auch die höchste Autorität in Jesus Christus, der Welt.

Wenn wir Jesus Christus zu unserer Welt machen wollen, dann sind wir in einem Spannungsfeld. In unserem Körper wirken geistlicher Kräfte, die versuchen uns dort aufzuhalten. Dies ist ein Beispiel dafür, wie Kräfte aus der ersten Welt Wirkung in der zweiten Welt entfalten. Auf der anderen Seite hilft uns der Geist Gottes und steht uns bei auf unserer Reise in die Welt Jesus Christus.

Die Umgebung, der Raum, der dritten Welt nennt die Bibel das Paradies. Das ist nicht das gleiche wie „der Himmel“ oder „die Himel“.

Die Umgebung, der Raum, der vierten Welt ist der Feuersee. Sie ist bevölkert von Satan und den gefallenen Engelwesen, den Dämonen. Die höchste Autorität in dieser Welt ist der Satan selber. Aber er ist immer unter Kontrolle von Jesus Christus selbst.

Als Jesus Christus am Kreuz hängend sagte: „Es ist vollbracht!“, sprach er von vielem mehr als nur vom Versöhnung bringendem Opfertod. Unter anderem sprach er auch davon, daß er nun totale Kontrolle in der vierte Welt erlangt hat.

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